Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Eiche, Hainbuche oder Rotbuche? - Zur Vegetation und Baumartenzusammensetzung von stau- und grundwasserbeeinflußten Wäldern des nordwestdeutschen Tieflandes : Ergebnisse aus den Naturwäldern Hasbruch und Pretzetzer Landwehr
  • Paralleltitel
    Oak, hornbeam or beech? - Vegetation and tree species composition of waterlogged and groundwater soils in the lowlands of northwestern Germany
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    61 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4427
  • Datensatznummer
    200075081
  • Quelle
  • Abstract
    An Hand von Vegetationsaufnahmen auf Dauerflächen in den beiden Naturwaldreservaten "Hasbruch" und "Pretzetzer Landwehr" läßt sich die Waldvegetation auf den stau- und grundwasserbeeinflußten Böden dem Luzulo-Fagetum, Galio odorati-Fagetum (nur Hasbruch) und Stellario-Carpinetum zuordnen. Mit Hilfe der Angaben aus der Forstlichen Standortaufnahme und der Zeigerwerte nach Ellenberg wurde der Einfluß von Bodenfeuchtigkeit, Basen- und Stickstoffversorgung sowie der Bewirtschaftung auf das Vorkommen und die Dominanz von Stieleiche (Quercus robur), Hainbuche (Carpinus betulus) und Rotbuche (Fagus sylvatica) geprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass im atlantisch geprägten nordwestdeutschen Tiefland Fagus sylvatica auch stärker vernässte, grund- und stauwasserbeeinflußte Böden nicht meidet, sondern sich bei fehlender Bewirtschaftung sogar zur konkurrenzstärksten Baumart entwickeln kann. Mit zunehmender Vernässung, Basen- und Nährstoffversorgung nimmt der Buchenanteil in den untersuchten Wäldern zwar deutlich ab, dies ist allerdings eher als Ausdruck für die Geschwindigkeit der Sukzessionsprozesse zu werten, die mit der Zeitdauer einer fehlenden Bewirtschaftung verknüpft ist.