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  • Titel
    Aufforstungsprobleme im Mittelmeergebiet : Wald und Holz im Dienst der Umwelt. 7. Internationaler Kongress Interforst
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8316
  • Datensatznummer
    200074940
  • Quelle
  • Abstract
    Die forstliche Zusammenarbeit der Mittelmeer-Anrainerstaaten begann aufgrund vielfaeltiger gemeinsamer Probleme schon fruehzeitig. Bereits 1922 wurde der Bund "silva mediterranea" gegruendet, 1948 das Komitee der FAO fuer forstliche Probleme des Mittelmeergebietes. In der forstlichen Praxis hat man vor allem mit den extremen Klimabedingungen zu kaempfen. Die Waldflaeche im Nahen Osten und in Nordafrika nimmt bedrohlich ab. Jahrhundertelang wurden die Waelder stark degradiert. Im Zuge der wirtschaftlichen Entwicklung erlischt heute vor allem im Norden das Interesse an der Waldbewirtschaftung und die Schutz- und Erholungsfunktion tritt in den Vordergrund. Pflegerueckstaende lassen die Waldbrandgefahr wachsen. Es werden die Geschichte der Aufforstungen mit Schwerpunkt in den 50er und 60er Jahren und die dabei angewandten Techniken, insbesondere das Gradoni- Verfahren dargestellt. Das Hauptziel aller Techniken ist die Sicherung einer ausreichenden Wasserversorgung der Pflanzen. Die Eignung von Pflanzenarten, ihre Qualitaet, die Herkunftsfrage und Pflanzenzuechtung werden diskutiert. Erste Prioritaet hat heute die Erhaltung der bestehenden Waelder. Die juengsten EU-Richtlinien zur Aufforstung bringen jetzt einen starken Wiederbewaldungsschub mit sich - auch auf ehemaligen wuchskraeftigen Ackerboeden. Gemeinsame Forschung mit Beteiligung von Laendern ausserhalb der EU ist von Noeten, um das Waldkleid des Mittelmeeraumes zu erhalten.