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  • Titel
    Räumliche Variabilität von bodenchemischen Grössen auf Transsekten zwischen Bäumen (Beobachtungsfläche Lägeren)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    5 Abb., 5 Tab., 21 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    12839
  • Datensatznummer
    200074635
  • Quelle
  • Abstract
    Die Analyse des räumlichen Verteilungsmusters von 10 Elementen im Waldboden der Beobachtungsfläche Lägeren zeigte, dass nicht a priori davon ausgegangen werden darf, dass bodenchemische Parameter normal verteilt sind. Der Vergleich der Mittelwerte auf Transsekten unter Buchen und Fichten liess keine deutlilchenf Unterschiede der Bodeneigenschaften unter den beiden Baumarten erkennen. Die zahlreichen Unterschiede zwischen den Mittelwerten der Transsekte müssen anderen Einflussfaktoren zugeschrieben werden. (Muttergestein, Relief). Die horizontalen Unterschiede auf den Transsekten liessen nur einen untergeordneten Einfluss des erhöhten Substanzeintrages in der Infiltrationszone des Bestandesniederschlags (Stammabfluss, Kronentraufe) erkennen. Bei einigen der untersuchten Elemente (pH, Al und Ca) unterschieden sich die Mittelwerte der verschiedenen Messtiefen nicht signifikant. Die vertikal dichte Untersuchung war für diese Elemente somit überflüssig. Bei den Schwermetallen Pb und Zn sowie bei den Elementen Fe und K ist aber bei der Probenahme auf eine genaue Berücksichtigung der Messtiefe zu achten, weil sonst eine zusätzliche Variation eingeführt wird. Eine Varianzanalyse, die zur Bestimmung der Variabilitaet innerhalb und zwischen den einzelnen Transsekten durchgeführt wurde, zeigte, dass sich deren Anteile bei verschiedenen Elementen unterscheiden. Trotz Unsicherheiten bei der Bestimmung des Quotienten der Varianzkomponenten konnte die Grösse und die Zusammensetzung der Stichprobe für eine folgende Beprobung optimiert werden.