Titel
Morphologische Untersuchungen an Ästen und am Stamm von sechs Altfichten der Lägeren
Verfasser
Erscheinungsjahr
1991
Illustrationen
8 Abb., 4 Tab., 10 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
12839
Datensatznummer
200074592
Quelle
Abstract
Auf der Suche nach Kriterien für die Beurteilung von Baumschäden wurden in einem Laubmischwald an sechs dominanten Altfichten, welche keine offensichtlichen Schäden aufwiesen, Bauprinzipien grosser Äste und des Stammes untersucht und deren baumspezifische Ausprägung verglichen. Ein Baum (Nr. 76) unterschied sich von den anderen Bäumen durch den raschen Aufbau seiner assimilierenden Nadelmasse auf Kosten des Dickenwachstums, des Ersatztriebwachstum und der Zapfenbildung. Die Sonderstellung dieses Baumes wird teilweise als Vrerjüngungseffekt eines Gipfelbruchs erklärt. Eine besondere Wachstumsstrategie war bei den anderen Bäumen nicht erkennbar. Obwohl sich im Verlauf der Untersuchung ein Baum (Nr. 130) als erkrankt erwies (Borkenkäferbefall, Nadelverbräunung, Splintholzfäule), konnte auch bei diesem Baum keine Wachstumsanomalie festgestellt werden, es sei denn besonders hohe Zapfenbildung und Lebensdauer der Nadeln.