Titel
Vom "Wert des Holzes" : Festkolloquium
Verfasser
Erscheinungsjahr
2000
Illustrationen
5 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
8541
Datensatznummer
200074515
Quelle
Abstract
Der Begriff "Wertholz" in Form von Starkholz resultiert bekanntlich aus der forstlichen Tradition in einer Zeit, wo das Sägewerk praktisch der Hauptnachfrager war. Hier hat sich indessen in der holzindustriellen Fertigung ein Wandel vollzogen. In zunehmendem Maße wird das Holz zukünftig in Verbundanlagen zu Massenproduktion verarbeitet werden. Aber auch bei einer derartigen Konstellation in der Zukunft wird "Wertholz" in Form von hochwertiger Schnittware oder Schälfurnieren immer gesucht bleiben, da sein Einsatz wirtschaftliche Vorteile verspricht. Indessen wird der größte Teil des Rohholzes in "schlechterer Qualität" zur Verarbeitung kommen. Der zukünftige "Wert" des Holzes wird in seiner grundlegenden Eigenschaft liegen, nämlich in seiner "hohen Festigkeit bei vergleichsweise niedrigem Eigengewicht". Zusätzlich fallen seine weiteren Eigenschaften in die Waagschale (Nachhaltigkeit, natürlicher Rohstoff, Recyclingfähigkeit, problemlose Entsorgung).