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  • Titel
    Weniger Stockausschlag durch Abknicken? : Birke in der Jungwuchspflege
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    2 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13612
  • Datensatznummer
    200074349
  • Quelle
  • Abstract
    Das Abknicken von Birken scheint gegenüber dem Aushieb oder auch dem Freischneidereinsatz keine Vorteile hinsichtlich des Wiederaustriebs zu bringen. Die guten Erfolge, die Leder beobachtet hat, könnten eher an der punktuellen Eingriffsform gelegen haben als an der technischen Ausführung, denn die geknickten Bäume waren sicher immer von den Nachbarn beschattet. Trotzdem hat das Verfahren sicher seine Berechtigung, nämlich dann, wenn es korrekt gehandhabt (freies Knicken nur bis BHD 3 bis 4 cm, bei stärkerem Durchmesser vorher Ansägen des Stammes, Ausschluss ab BHD 7 cm) und, wie von Leder auch vorgesehen, nur punktuell angewandt wird. Das heißt, es werden nur wenige Individuen je Hektar herausgenommen um bedrängte Zielbaumarten zu begünstigen und dabei gleichzeitig den Seitendruck und die Stütze zu erhalten. Bei starker Weichlaubholz-Übermacht reicht das aber kaum aus, d.h. dann wären andere Verfahren doch vorzuziehen. Unabhängig vom Verfahren sollten bei der Pflege wichlaubholzreicher Jungwüchse die für den Wiederaustrieb bestimmenden Größen immer beachtet werden: der richtige Pflegezeitpunkt und der Erhalt einer mäßigen Beschattung.