Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Bedeutung des Feststoffhaushaltes für den Hochwasserschutz : Veränderungen im Natur- und Kulturhaushalt und ihre Auswirkungen : INTERPRAEVENT
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    21 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13124
  • Datensatznummer
    200073948
  • Quelle
  • Abstract
    Das Ziel dieses Beitrages liegt in der Analyse der Bedeutung des Feststoffhaushaltes für den Hochwasserschutz an Flüssen in alpinen Gebieten. Für den Hochwasserschutz erlangte schon zu Beginn der systematischen Regulierungen in Österreich die Frage nach einem Management des Feststoffhaushaltes zentralen Stellenwert. Die bestehenden Probleme und Methoden zur Planung unterscheiden sich sehr stark je nach betrachteter Skalenebene. Auf der Einzugsgebietsebene sind Hangrutschungen, Vermurungen, Geschiebeeinstöße, Defizit und Überschuß an Sedimenten bezogen auf den Längsverlauf der Fließgewässer maßgeblich. Hier kommen vor allem stochastische Ansätze zum Einsatz. In der streckenbezogenen Ebene wird mit 1-D Sedimenttransportmodellen die Sohlenentwicklung simuliert, die etwaige Hochwasserschutzprobleme im Zusammenhang mit Aufweitungen zeigen können. Die lokale Ebene betrifft Detailplanungsbereiche, wo der Feststofftransport durch Auflandungen oder Eintiefungen während eines Hochwassers Bedeutung erlangt und mit mehrdimensionalen Modellen mit beweglicher Sohle untersucht werden soll. Punktförmige Probleme resultieren zumeist aus übergeordneten Skalenebenen, weshalb eine Betrachtung dieser im Vorfeld von punktuellen Maßnahmenplanungen wesentlich erscheint. Im Beitrag wird gezeigt, daß bei Planungen von Hochwasserschutzmaßnahmen, welche den Feststoffhaushalt beeinflussen, die Auswirkungen auf diesen geprüft werden sollten.