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  • Titel
    Entwicklungsprognosen für Waldökosysteme aus der Sicht der Hierarchitätstheorie
  • Paralleltitel
    Development prognosis of forest ecosystems in the light of hierarchy theory
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    15 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200073057
  • Quelle
  • Abstract
    In Waldökosystemen besteht eine nach Raum- und Zeitskala differenzierte Hierarchie der Prozesse, auf die sich die Hierarchitätstheorie anwenden läßt. Diese liefert Aussagen über Selbstorganisation, Stabilitätsbedingungen und das Verhalten gegenüber Störungen. Die Art des Prozeßablaufs, ob ungestört oder gestört, ist anhand von Mustern erkennbar; dies wird am Beispiel von Wachstumsmustern im Wurzel-, Stamm- und Kronenbereich demonstriert. Die Kronenverlichtung zeigt, daß Störungen das Niveau des Gesamtbaums erreicht haben; ihre Erhebung sollte als Indikator für eine Destabilisierung langfristig fortgeführt werden. Ein Muster für die Speicher- und Pufferfunktion des Bodens hinsichtlich Nährstoffe und Säurebelastung ist die Basensättigung. Sie ist auf mehr als der Hälfte der Waldböden Deutschlands bis in große Tiefe zu nieder; hieraus wie auch aus den überhöhten Stickstoffeinträgen ergeben sich Risiken für die Entwicklung der Bestände und ihre Verjüngung. Maßnahmen zur Stabilisierung der Waldökosysteme werden angeführt.