Titel
Entwicklungserfolg von Kiefernspinner (Dendrolimus pini Linneaus, 1758: Lepidoptera, Lasiocampidae) an Douglasie (Pseudotsuga menziesii), Fichte (Picea abies) und Kiefer (Pinus sylvestris) unter Laborbedingungen
Paralleltitel
Development of the pine moth (Dendrolimus pini Linneaus, 1758 Lepidoptera, Lasiocampidae) on douglas fir (Pseudotsuga menziesii), spruce (Picea abies) and pine (Pinus sylvestris) under controlled conditions = Succès de l'élevage, dans les conditions du laboratoire, du bombyx des pins (Dendrolimus pini Linnaeus, 1758: Lepidoptera, Lasiocampidae) sur le douglas (Pseudotsuga menziesii), lèpicèa (Picea abies) et le pin sylvestre (Pinus sylvestris)
Verfasser
Erscheinungsjahr
2001
Illustrationen
5 Abb., 20 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
621
Datensatznummer
200072945
Quelle
Abstract
Raupen des Kiefernspinners (Dendrolimus pini L.) wurden in parallelen Zuchten mit möglichst identischem Elternmaterial an Gemeiner Kiefer (Pinus sylvestris), an Rotfichte (Picea abies) und Douglasie (Pseudotsuga menziesii) gehalten. Die Zuchten wurden an mit Leitungswasser versorgtem Zweigmaterial unter gleichbleibenden Außenbedingungen in Thermostaten oder Klimaräumen durchgeführt. Untersucht wurden Temperaturbereiche zwischen 16°C und 30°C und verschieden hohe Raupendichten. Die Untersuchung der baumartspezifischen Abhängigkeit der Entwicklungsgeschwindigkeit oder der resultierenden Puppengewichte erbrachte keine signifikanten Unterschiede. Die Raupenmortalität, bedingt durch hohe Ausfälle vornehmlich während der mittleren Raupenstadien, war an Douglasie in allen Teilversuchen erheblich größer als an Fichte oder Kiefer. Dieses Ergebnis lässt Douglasie als Fraßpflanze für die Entwicklung des Kiefernspinners als weniger geeignet erscheinen. Die Rotfichte ist hinsichtlich aller untersuchten Parameter gleichwertig mit der Kiefer und führte bei einigen Teilversuchen sogar zu einer beschleunigten Entwicklung der D.pini-Raupen. Bemerkenswert war die an Kiefer deutlich schnellere Raupenentwicklung bei hoher Populationsdichte, wobei jedoch die hieraus resultierenden Puppen beider Geschlechter ein geringeres Gewicht aufwiesen. Eine Übertragung der Befunde auf die Situation im Freiland ist aufgrund der mit Laborversuchen verknüpften Umständen nur mit Einschränkungen möglich.