Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Evaluierung und Vergleich unterschiedlicher Diagnoseverfahren zur Ermittlung von Holzfäulen in lebenden Schwarzerlen (Alnus glutinosa (L.) Gartn.)
  • Paralleltitel
    Evaluation and Comparison of Various Diagnostic Methods of Butt Decay in Living Black Alder (Alnus glutinosa (L.) Gaertn.)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    16 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200072921
  • Quelle
  • Abstract
    In Schwarzerlen-Beständen des Nationalparks Vorpommersche Bodenlandschaft wurde über eine Stichprobenerhebung (N = 150) der Anteil durch pathogene Holzfäuleerreger infizierter Bäume geschätzt. Dabei kamen verschiedene Diagnoseverfahren zum Einsatz. Insgesamt werden 48 % der untersuchten Bäume im Alter von 34 bis 103 Jahren positive Befunde zugesprochen. Die hohe Präsenz von Holzfäulen in lebenden Schwarzerlen stellt damit einen erheblichen Faktor bei der Wertminderung des Holzvorrates in Wirtschaftswäldern und der Beeinträchtigung der Vitalität sowie der Stand- und Bruchsicherheit der Baumart dar. Das in Erlenwäldern vorherrschende Mikroklima begünstigt das Wachstum einer Vielzahl pilzlicher Mikroorganismen. Darüber hinaus können gravierende Veränderungen im Grundwasserniveau, ungünstige Standortwahl, Pflegerückstände, Krankheiten, Insektenfraß und Depositionen die Empfänglichkeit der Bäume gegenüber parasitischen Holzfäuleerregern erhöhen. Ein Vergleich der in 5 Schwarzerlen-Beständen angewandten Verfahren zur Ermittlung des Fäuleanteils (Abb. 6) lässt zum Teil deutliche Unterschiede hinsichtlich des zeitlichen und finaziellen Auwandes, der Genauigkeit und Praktikabilität sowie der für die Bäume daraus entstehenden Risiken erkennbar werden.