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  • Titel
    Anbau von Acai (Euterpe oleracea) und Kakao (Theobroma sylvestre) in Primärwäldern der varzeas am Rio Tocantins (Brasilien/Para)
  • Paralleltitel
    Cultivation of Acai (Euterpe oleracea) and Cocoa (Theobroma sylvestre) in Primary Flood Plain Woods of the Tocantins River (Brazil/Para)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200072883
  • Quelle
  • Abstract
    Der Arten- und Strukturreichtum der Auenwälder bietet Möglichkeiten, die Bodenfruchtbarkeit der Standorte weitgehend zu erhalten und bildet gleichzeitig das Kapital, den ribeirinhos die Lebensgrundlage aus den Erträgen des Waldes zu sichern. Ausfallende Einkünfte aus der zurückgehenden Kakaoernte können durch zusätzlichen Anbau von Acai (Euterpe oleracea), den Verkauf von Holz und Produktion aus den Baumfrüchten kompensiert werden. Ökonomisch bedeutende Arten, wie Kakao (Theobroma sylvestre) und Acai, sind auch ökologisch sehr wertvoll. Sie bilden hohe Mengen an organischem Material, welches für die Humusanreicherung im Boden sorgt, und setzen ebenfalls hohe Mengen an Nährstoffen um. Baumarten wie Andiroba (Carapa guyanensis), Paracuuba (Lecointea amaconica) und Taperaba (Spondias lutea) sind vor allem wegen der Nutzung der Früchte und der Holzerträge ökonomisch interessant. Die extensive Nutzung der Auenwälder der varzeas sollte daher auch nach Auswirkungen des Staudammbaus bei Tucuru beibehalten werden.