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  • Titel
    Sedimentologische Aspekte beim naturnahen Gewaesserausbau
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    3 Abb., 7 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8050
  • Datensatznummer
    200072792
  • Quelle
  • Abstract
    Die Vegetation im Abflussquerschnitt eines Fliessgewaessers (Ufer, Vorlaender) hat auf die ueberaus komplexen hydraulisch-sedimentologischen Verhaeltnisse wesentliche Auswirkungen. Insbesondere in kleinen Wasserlaeufen werden Abflussvorgang und Feststofftransport durch Aenderungen des Bewuchses beeiflusst. Die Folgen der Uferbepflanzung wurden anhand eines Anwendungsbeipiels aufgezeigt. Unter unveraenderten morphologischen Randbedingungen (gleiche Wassertiefe, gleiches Gefaelle) gingen Abflussleistung und Feststofftransport deutlich zurueck. Zur Wiederherstellung des hydraulisch-sedimentologischen Ausgangszustands (gleicher Abfluss, gleicher Sedimenttransport) wird sich die Morphologie des Wasserlaufs in zweierlei Hinsicht aendern: - Infolge der Querschnittseinengung tieft sich der Wasserlauf innerhalb der Bepflanzungsstrecke ein. - Infolge der groesseren Rauheit an den Bewuchsraendern nimmt das Fliessgefaelle zu, so dass Wasserstand und Sohle oeberhalb der Bepflanzungsstrecke ansteigen bzaw. auflanden. Diese Aenderungen koennen betraechtliche Groessenordnungen annehmen.