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  • Titel
    Wirksamkeitsbestimmung von Holzschutzmitteln : Labormethode zur Bestimmung der vorbeugenden Wirksamkeit von Holzschutzmitteln gegen Bläue- und Schimmelpilze
  • Paralleltitel
    A screening method to study the performance of anti-sapstain products against sapstain and mould fungi
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    6 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5474
  • Datensatznummer
    200072415
  • Quelle
  • Abstract
    Zur Erforschung einer Screeningmethode, mit der die biologische Wirksamkeit von Bläueschutzmitteln gegen temporäre Schnittholzbläue im Laborversuch beurteilt werden kann, wurden zwei Versuchsmethoden (Methode I und Methode II) bzw. vier Beimpfungsvarianten (Serien A bis D) verwendet. Als Bläueschutzmittel wurde BUSAN 30 L in den Tauchbadkonzentrationen 0,5; 1,0 und 1,5% eingesetzt. Die biologische Wirksamkeit des Bläueschutzmittels wurde im Vergleich zu unbehandelten Kontrollklötzchen aus frisch eingeschnittener Kiefer und Fichte beurteilt. Aus den vorliegenden Ergebnissen kann gefolgert werden, daß die angewandten Versuchsmethoden für das Screening von Bläueschutzmitteln zur vorbeugenden Wirksamkeit gegen Bläue- und Schimmelpilze auf frisch eingeschnittenem Holz geeignet sind. Sämtliche Kontrollklötzchen waren sowohl von Schimmel- als auch von Bläuepilzen bewachsen, bzw. wiesen Verblauungen auf. Daraus folgt, daß die zur Beimpfung der Prüfklötzchen verwendete Sporenkonzentration (Methode I) ausreichend hoch ist, bzw. die auf den Holzproben ohnehin bereits vorhandenen Pilzsporen (Methode II) in ausreichend großer Anzahl vorhanden sind, um einen Bewuchs des Holzes zu gewährleisten. Mit Methode II konnte außerdem eine wesentliche Vereinfachung des Versuchsablaufes für das Screening von neuen Bläueschutzmitteln erreicht werden, da die Beimpfung der Prüfklötzchen mit einer Sporensuspension entfällt. Wichtig ist, mit den Prüfklötzchen eine Tauchbadaufnahme zu erreichen, die jener von frisch eingeschnittenen Brettern im Sägewerk entspricht. In den Versuchen konnte dies nur dann gewährleistet werden, wenn Holzklötzchen mit einer sägerauhen Oberfläche verwendet wurden.