Titel
Sukzession von Eichen-Hainbuchen-Wald zum Ahorn-Wald - Prozesse der Naturverjüngung im Bannwald 'Bechtaler Wald' bei Kenzingen, Südbaden
Paralleltitel
Succession from a Quercus-Carpinus forest to wards an Acer forest: Process of natural tree species regeneration in the forest reserve 'Bechtaler Wald' near Kenzingen, southwest Germany
Verfasser
Erscheinungsjahr
1999
Illustrationen
8 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
621
Datensatznummer
200072246
Quelle
Abstract
Der 12,5 ha große Bannwald 'Bechtaler Wald' bei Kenzingen (Südbaden) ist ein ehemaliger Mittelwald mit Eiche und Hainbuche als Hauptbaumarten sowie Buche, Vogelkirsche, Berg- und Spitzahorn als wichtige Mischbaumarten. Er wurde im Jahr 1970 als Bannwald ausgewiesen und seiner natürlichen Entwicklung überlassen. Seither haben sich Anzahl und Fläche der Bestandeslücken im Bannwald stetig vergrößert. Die Verjüngung hat deutlich auf die Auflichtung reagiert. Insgesamt hatten sich 12 Baumarten verjüngt, wobei Berg- und Spitzahorn dominierten und den Folgebestand bestimmen werden. Verbiß durch Rehwild ist hoch, vor allem bei Feld- und Spitzahorn sowie Hainbuche. Verjüngung von Buche, Kirsche, Esche und Edelkastanie ist geklumpt in der Umgebung von Samenbäumen. Für eine langfristige Baumartenverschiebung zur Buche hin gab es in einigen Bereichen des Bannwaldes erste Anzeichen.