Titel
Ingenieurbiologische Hangsicherung
Paralleltitel
Stabilisation of landslides with soil bioengineering methods
Verfasser
Erscheinungsjahr
2000
Illustrationen
2 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
10094
Datensatznummer
200072177
Quelle
Abstract
Zum Unterschied von ingenieurbiologischen Ufersicherungen brauchen wir uns bei der Hangsicherung nicht so sehr um eine lang andauernde Elastizität der Gehölze kümmern, auch nicht um kostspielige Pflegepläne, sofern wir mit einer entsprechenden Zusammensetzung der verwendeten Pflanzen die Bestandesentwicklung gezielt fördern. Wichtig ist dabei, dass wir Pioniergehölze und Sukzessionsarten zusammen verwenden. Da die Pflanzen Zeit zum Wachsen brauchen, die Sicherungsfunktion an Hängen jedoch schnell wirken soll, überbrücken wir diese Zeit mit Hilfsstoffen, vor allem mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Anhand von einigen Beispielen aus meiner 19-jährigen Tätigkeit beim Sonderbetrieb für Bodenschutz, Wildbach- und Lawinenverbauung in Südtirol will ich aufzeigen, wie Abbrüche mit ingenieurbiologischen Baumethoden gesichert werden können, welche Pflanzen am geeignetsten sind und wo die Grenzen einzelner Bauweisen liegen.