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  • Titel
    Die Rehgehörnsammlung in Schloss Erbach/Odenwald
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1996
  • Illustrationen
    14 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200072012
  • Quelle
  • Abstract
    Die historische Rehgehörnsammlung im Schloss Erbach im Odenwald ist mit über 600 Trophäen die umfangreichste Deutschlands. Sie wurde von Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823) begründet und von seinem Enkel Graf Eberhard zu Erbach-Erbach (1818-1884) in Schloss Erbach in der heutigen Form gestaltet. Nach dem Katalog von 1876 umfasste sie bereits 565 Gehörne. Erfasst wurden im Rahmen dieser Studie 416 Gehörne der Sammlung, von denen 316 auf Anomalien entfallen. Vorgestellt werden zehn nach der Formel des Internationalen Jagdrates zur Erhaltung des Wildes (CIC) bewertete Spitzengehörne. Die Frage der Herkunft wird diskutiert und nicht ausgeschlossen, dass Träger derart starker Trophäen im Mittelalter in Deutschland erlegt wurden. Die erfassten 316 Gehörnanomalien werden in ihrer Verteilung mit dem Auftreten derartiger Abweichungen bei Aufnahme von Rehwildtrophäenschauen von 1960 bis 1994 verglichen. Der jagdkulturell bedeutsame Trophäenkatalog für die Rehgehoerne im Grossformat mit Zeichnungen von C. Kehrer, 1876 von Eberhard Graf zu Erbach-Erbach herausgegeben, wird beschrieben. Auf die Darstellung von Rehböcken durch den Kupferstecher Johann Elias Ridinger (1688-1767) wird hingewiesen.