Titel
Raps als Habitatfaktor für Rehwild im Schweizer Mittelland
Verfasser
Erscheinungsjahr
1995
Illustrationen
29 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
8032
Datensatznummer
200071769
Quelle
Abstract
In einer dreijährigen Feldstudie wurde untersucht, wie sich die Lebensraumsituation auf die Rapsproblematik des Rehwildes auswirkt. In 318 Rapsfeldern verschiedener Ackerbaugebiete des Schweizer Mittellandes wurde der Verbissgrad erfasst, in 161 Feldern davon wurden zudem Spurenanalysen im Schnee durchgeführt. Als Hauptergebnis zeigte sich, dass die Rapsfelder am häufigsten verbissen bzw. begangen wurden, wenn sie in Waldnähe sowie in relativ naturnah strukturierten Gebieten mit intensiver Landwirtschaft lagen und die nächste Siedlung weit entfernt war. Die häufigsten 00-Sorten (Arabella) wurden stärker verbissen und begangen als die häufigsten 0- Sorten (Bienvenu).