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  • Titel
    Veränderungen der Isoenzymgenetik bei Rotwildpopulationen (Cervus elaphus L.) aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt im Zusammenhang mit der Aufhebung der innerdeutschen Grenze
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1995
  • Illustrationen
    2 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200071699
  • Quelle
  • Abstract
    Organproben vom Rotwild (Cervus elaphus L.) aus dem ehemalig getrennten Rotwildgebiet Harz, wurden mittels Elektrophoresetechniken in Hinblick auf die Isoenzymgenetik untersucht. Da die Proben von Tieren mit weitem Altersspektrum stammten, war eine Aufteilung in vier Stichproben, nämlich in "vor und nach der Grenzöffnung" je Harzhälfte, möglich. Die Frequenzen der Allele zweier für polymorph befundenen Genorte lassen die Vermutung einer bereits erfolgreichen Migration zwischen den jetzt offenen Rotwildpopulationen, verbunden mit Genfluss, zu. Durch die einmalige Situation der Grenzöffnung konnte der Verlauf von Genfrequenzen von zunächst getrennten und dann miteinander kommunizierenden Wildtierpopulationen erfolgreich dokumentiert werden.