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  • Titel
    Sturmschäden in ungleichförmigen Beständen
  • Paralleltitel
    Storm damage in irregular stands = Chablis dans le peuplements irréguliers
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    29 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200070955
  • Quelle
  • Abstract
    In einem rund 500 ha grossen Plenterwaldgebiet in Schwarzenegg am Südwestrand des bernischen Emmentals wurden mit flächen- und stichprobenbezogenen Erhebungen Abhängigkeiten zwischen Lothar-Sturmschäden und verschiedenen Faktoren untersucht. Auf der Gesamtfläche sind 18% der Stammzahl und 24% des Vorrats beschädigt. Betroffen sind vor allem die sauren und die nassen Standorte oder ebene Lagen. Plenterwald ist weniger stark betroffen als Überführungswald und dieser weniger als gleichförmiger Wald. Nach Baumarten ist der Schaden signifikant grösser bei Fichte als bei Tanne und bei Tanne grösser als bei Buche. Nutzungen bis 5 Jahre und zwischen 15 und 20 Jahren vor dem Sturm haben stärkere Schäden zur Folge als 5 bis 15 Jahre zurückliegende Eingriffe. Mittlere Eingriffsstärken von 70 bis 150 sv/ha wirken sich unabhängig vom Zeitpunkt vor dem Sturm weniger destabilisierend aus als schwächere oder stärkere Eingriffe. Es scheint, dass der Plenterwald bezüglich Risikoverminderung gleichförmigen Wäldern vorgezogen werden kann. Weil in Plenterwäldern zudem auf der ganzen Fläche permanent Verjüngungsprozesse ablaufen, wie im Falle von Schäden die Wiederherstellung strukturierter Bestände erleichtert.