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  • Titel
    Wertung der Fallwildstrecken in Nordrhein-Westfalen von 1982/83 bis 1989/90 zur Analyse der Rehwildstrecken
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1991
  • Illustrationen
    4 Abb., 3 Tab., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200070935
  • Quelle
  • Abstract
    Anschliessend an die im Jahre 1981 für fünf Kreise des Landes Nordrhein-Westfalen vorgenommene Auswertung der Rehwildstrecken und Fallwildangaben (Hoefs) wurde eine Analyse der Fallwildstrecken unter Berücksichtigung der Verkehrsverluste für den Zeitraum von 1982/83 bis 1989/90 für das ganze Land vorgenommen. Beim gemeldeten, getätigten Abschluss entspricht das Geschlechtsverhältnis mit 1:1,01 dem erwarteten Wert von 1:1. Die Nachweisungen für die Strecke (Abschuss plus Fallwild) mit 1:1,21 für das Fallwild mit 1:1,89 und für die Verkehrsverluste mit 1:1,86 weichen erheblich davon ab. In den Staatsforsten wird insgesamt mehr weibliches als männliches Wild erlegt (1:1,14). Der Fallwildanteil an der Strecke beträgt für Böcke 22,4 % und für Ricken und Schmalrehe 35,4 % und der Verkehrsverlustanteil für Böcke 16,8 % und für Ricken und Schmalrehe 26,2 %. Die Ergebnisse können dahingehend interpretiert werden, dass in den nichtstaatlichen Revieren die Angaben zum Anteil des weiblichen Wildes am Fallwild nicht zutreffend sind oder der Abschuss des weiblichen Wildes nicht in der angegebenen Höhe getätigt wird, da nach der Biologie der Wildart diese nicht langfristig bei einer derart unproportionalen Entnahme von weiblichem Wild in der zahlenmässig nachgewiesenen Höhe überlebensfähig wäre. Für die Staatsforsten kann sich in den ermittelten Werten für ältere Rehe eine Übernutzung des Anteils männlichen Wildes (GV des Abschusses 1:0,78) widerspiegeln. Nach den Fallwildbefunden der Untersuchungsstellen könnte eine höhere Sterblichkeitsrate bei Bockkitzen (GV 1:0,77) vorliegen.