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  • Titel
    Oekosystemare Umweltbeobachtung und Bioindikation mit Zersetzergesellschaften : 3. Fachtagung und Ausstellung fuer Umweltinformation und Umweltkommunikation
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13502
  • Datensatznummer
    200070754
  • Quelle
  • Abstract
    Der Rat von Sachverstaendigen fuer Umweltfragen empfiehlt im Sondergutachten "Allgemeine oekologische Umweltbeobachtung" (1990) den Ausbau des Biomonitorings nach einem oekosystemar ausgerichteten Beobachtungsansatz, welcher der Hierarchie von Biosystemen folgt und sowohl fuer naturbetonte als auch fuer anthropogene Oesosysteme einsetzbar ist. Waehrend fuer den Funktionsbereich der Primaerproduktion ein aggregierter Beobachtungsparameter in Form der Pflanzengesellschaft seit langem zur Verfuegung steht, ist das vergleichbare Gegenstueck fuer den Funktionsbereich der Zersetzung erst spaet entwickelt worden (Graefe 1993a). Der Grund liegt in methodischen Schwierigkeiten. Die grosse Vielfalt der am Zersetzungsprozess beteiligten Organismen macht ihre vollstaendige Inventarisierung unmoeglich. Dennoch koennen Zersetzergesellschaften raumbezogen typisiert werden, weil die Artenstruktur in Abhaengigkeit von Standortsbedingungen gesetzmaessig aufgebaut ist und deshalb auch an Teilausschnitten identifizierbar bleibt. Anhand von praktischen Beispielen aus den Bereichen Umweltkontrolle am Waldoekosystem, Boden-Dauerbeobachtung, Umweltvertraeglichkeitspruefung sowie Waldmelioration werden die Moeglichkeiten der Indikation von Oekosystemzustaenden mit Hilfe der Zersetzergesellschaft und Bewertungsverfahren der oekosystemaren Umweltbeobachtung vorgestellt.