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  • Titel
    Vergleichsanalyse der Trophäen des europäischen Mufflons (Ovis ammon musimon Pallas, 1811)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1990
  • Illustrationen
    3 Abb., 4 Tab., 9 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    8032
  • Datensatznummer
    200070603
  • Quelle
  • Abstract
    Nach drei erfolglosen Einbürgerungsversuchen in Bulgarien bis 1961 gelang die Ansiedlung 1976 mit Wild aus Ungarn. 1967 bis 1971 wurden aus der Tschechoslowakei und Ungarn 111 Widder und 80 Schafe in Bulgarien eingeführt. Hauptgrund war die Bedeutung des Muffelwildes als Jagdwild. Verglichen werden in Form einer Analyse die Muffelwiddertrophäen für Bulgarien mit denen anderer europäischer Länder. Herangezogen werden jeweils die dreizehn stärksten bei Ausstellungen in Budapest 1971, Nitra 1980 und Plovdiv 1981 gezeigten Trophäen aus den Ländern Österreich, Bulgarien, DDR, Ungarn, Bundesrepublik Deutschland und Tschechoslowakei. Der Faktor "Herkunftsland" wirkt sich statistisch gesichert auf die metrisch ermittelten Bewertungsdaten aus, er tritt am staerksten bei der Gesamtpunktzahl hervor. Den höchsten prozentualen Anteil an der Trophäenbewertung haben die Schlauchfänge und die Auslage, während auf die übrigen Parameter nur etwa 35 % entfallen. Die Ähnlichkeit aufgrund der metrischen Daten ist zwischen Österreich und der DDR am grössten, Ungarn und die Bundesrepublik Deutschland stellen eine Sondergruppe dar. Die Schnecken aus der Tschechoslowakei zeigen sowohl Ähnlichkeiten mit diesen Gruppen als auch mit denen Bulgariens. Andererseits ähneln die Trophäen aus Bulgarien denen aus Österreich und der DDR. Der Vergleich der Trophäen aus Bulgarien mit denen aus den übrigen untersuchten Ländern zeigt, dass sich die bulgarischen Trophäen im allgemeinen hinter den Trophäen aus der Tschechoslowakei, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland einreihen und keine bedeutenden Unterschiede zu den Trophäen aus Österreich und Ungarn bestehen.