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  • Titel
    Bestandesklima und Bodenwasserhaushalt als Grundlage einer agrarklimatischen Anbaueignung in der COSTA Ecuadors : 8. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tropenökologie
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    17 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4370
  • Datensatznummer
    200070573
  • Quelle
  • Abstract
    Wasserhaushaltsbilanzierungen mit ausschließlich meteorologischen Eingangsparametern (Niederschlag und Verdunstung) sind nicht geeignet, um die agrarklimatische Anbaueignung eines Standortes zu beschreiben. - Die Speicherfähigkeit des Bodens im Bereich des pflanzenverfügbaren Wassers während der Trockenzeit spielt eine elementare Rolle in der Ausweisung von Anbauzonen. - Die Höhe der Bodenevaporation ist bei der Bestimmung der bestandsspezifischen Verdunstung stärker als bislang in Abhängigkeit von Bodentextur und Deckungsgrad zu berücksichtigen. - Bei Anwendung der kulturspezifischen kc-Faktoren wird die Bodenevaporation insbesondere an Standorten mit annuellen Kulturen unterschätzt. Die Folge ist eine Überschätzung des zur Verfügung stehenden Bodenwassergehaltes. - Infolge der hohen Jahresniederschläge (2.000 mm), die fast ausschließlich während der Regenzeit fallen und der hohen Speicherfähigkeit der quartären alluvialen Sedimente tritt am Standort Pichilingure der nachteilige Effekt der hohen Bodenevaporation am Maisstandort bislang nicht so deutlich hervor. - Agroforstsysteme mit hohem Deckungsgrad besitzen durch Stomataverschluß eine regulative Wirkung auf den Bodenwasserhaushalt und führen somit zu einem Schutz der Ressource Bodenwasser.