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  • Titel
    Zur Präsenz der Gemeinen Quecke (Agropyron repens (L.) P.B.) auf Ackeraufforstungflächen
  • Paralleltitel
    Occurrence of Couch-gras (Agropyron repens (L.) P.B.) on Former Agricultural Land
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    32 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200069940
  • Quelle
  • Abstract
    Die forstliche Relevanz der Gemeinen Quecke (Agropyron repens) beschränkt sich auf Sonderkulturen. Auf Ackeraufforstungflächen kann sich das Gras aber erheblich ausbreiten und wird dann von vielen Forstpraktikern als Kulturhindernis bewertet. Auf einer Aufforstungfläche in Nordfriesland wurde das Gras vier Jahre lang flächenrepräsentativ erfasst. Es wird die Verbreitung des Grases in Beziehung zur Vitalität der Wirtschaftsbaumarten Stieleiche und Buche und zu speziell eingesäten Hilfspflanzendecken gesetzt, und es werden ausbreitungsbiologische Gründe diskutiert. Zwar kommt Agropyron repens bereits im ersten Jahr auf allen Versuchsblöcken regelmäßig vor, doch erreicht die Art ihre größte Deckung erst vier Jahre nach Kulturbegründung. Zu diesem Zeitpunkt haben die Hilfspflanzendecken kaum Einfluss mehr auf die Ausbreitungstendenz des Grases - die erhoffte biologische Regulation über interspezifische Konkurrenz konnte nicht nachgewiesen werden. Ebenso existiert keine deutliche Abhängigkeit zwischen Kulturerfolg und der Intensität der Vergrasung mit A. repens, trotz einer erheblichen Dominanz auf Teilflächen. Eine evtl. Bekämpfung der Gemeinen Quecke wird vor dem Hintergrund auch positiver Wirkungen dieser Grasart auf den Kulturerfolg von Ackeraufforstungen daher nur bei Berücksichtigung einer definierten Schadensschwelle empfohlen.