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  • Titel
    Der Nährstoffhaushalt von Waldbrandflächen in der Lüneburger Heide
  • Paralleltitel
    Nutrient Ecology of Burned Forest Sites in the Lüneburgian Heath
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    38 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4354
  • Datensatznummer
    200069821
  • Quelle
  • Abstract
    Auf zwei Sukzessions- und drei Aufforstungsflächen in der Lüneburger Heide wurde 20 Jahre nach einem Waldbrand die Nährstoffversorgung mit Hilfe von Boden- und Blattanalyse bewertet. Im Vergleich zu den Ergebnissen unmittelbar nach dem Feuer sind die pH-Werte, die Vorräte an Gesamtstickstoff und -phosphor sowie austauschbaren Kalium, Calcium und Magnesium im Boden abgesunken, während die Kohlenstoffvorräte mit dem Aufbau einer Humusauflage bei gleichzeitiger Abnahme im Mineralboden in etwa gleich geblieben sind. Deutlich zugenommen hat die Aluminiumbelegung am Austauscher im Mineralboden. Die Ergebnisse der Blattanalysen bestätigen durchgehend die mangelhafte Phosphor- und Magnesiumversorgung der aufwachsenden Bäume, während die Calciumernährung - unabhängig davon, ob die Flächen gekalkt wurden oder nicht - auf den Waldbrandflächen offensichtlich ausreichend ist. Im Vergleich der Baumarten erweist sich die Pionierbaumart Betula pendula am wenigsten durch Nährstoffdefizite eingeschränkt, während die sukzessional später anzusiedelnden Baumarten Quercus petraea und Picea abies sich zur Zeit noch am stärksten in Mangelbereich bewegen.