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  • Titel
    Root exudation, organic acids, and element distribution in roots of Norway spruce seedlings treated with aluminium in hydroponics
  • Paralleltitel
    Wurzelausscheidungen, organische Säuren und Elementverteilung in Wurzeln aluminiumbehandelter Fichtensämlinge in Hydrokultur
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    49 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4181
  • Datensatznummer
    200069376
  • Quelle
  • Abstract
    Fichtensämlinge (Picea abies [L.] Karst.), die drei Monate lang unter sterilen Bedingungen angezogen worden waren, wurden eine Woche lang in einem Hydrokultursystem mit Lösungen von 500öM AlCl3 oder 750öM bei pH4 behandelt. In Heißwasserextrakten gemahlener Wurzeln wurden organische Säuren gemessen. Dabei war Oxalat (3.3-6.6 ömol (g Wurzeltrockengewicht)®Ü) am häufigsten, während die Konzentrationen an Malat, Citrat, Formiat, Acetat und Lactat zwischen 1-2 ömol (g Wurzeltrockengewicht)®Ü lagen. Organische Substanzen und Phosphat, welche am Ende des Versuchsabschnitts in den Behandlungslösungen gefunden wurden, wurden als Wurzelausscheidungen aufgefasst. Die gesamte Wurzelexsudation während zweier Tage betrug 20-40 ömol C (g Wurzeltrockengewicht)®Ü. In den Wurzelexsudaten wurden organische Säuren, Gesamtkohlenhydrate, Gesamtaminosäuren und Gesamtphenole bestimmt. Citrat und Malat konnten trotz ihres Vorkommens in Heißwasserextrakten des Wurzelmaterials nicht in den Exsudaten nachgewiesen werdne. Die Ca-behandelten Pflanzen schieden Phosphat aus. In den Al-Behandlungen gab es dagegen Hinweise auf Aluminiumphosphat-Ausfällungen an der Wurzeloberfläche. Oxalat und phenolische Substanzen in den Exsudaten der Fichtensämlinge sind Liganden, welche stabile Komplexe mit Al bilden können. Die Konzentrationen dieser Liganden lagen jedoch nur im mikromolaren Bereich. Ihre Bedeutung für den Schutz der empfindlichen Wurzelspitzen unter natürlichen Bedingungen wird diskutiert.