Titel
Ueberwachung und Steuerung mykologischer Abbauprozesse am Holz fuer die Holzwerkstoffherstellung - Moeglichkeiten und Grenzen
Verfasser
Erscheinungsjahr
1991
Illustrationen
7 Abb., 4 Tab., 16 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
5474
Datensatznummer
200069165
Quelle
Abstract
Es konnte gezeigt werden, dass die Loeslichkeit des mykologisch modifizierten Holzes in Alkalien als Weisermerkmal fuer die pilzliche Holzauflockerung angesehen werden kann, jedoch nicht ohne Beruecksichtigung der Fermentationstemperatur. Daraus abgeleitet laesst sich fuer den Prozess der Solid-State-Fermentation von Hackschnitzeln mit dem Ziel der Gefuegelockerung des Holzes ein Modell mit folgenden Vorteilen angeben: - Der Modellansatz beruecksichtigt mykologisch bedingte Zusammenhaenge, wie differenzierten Holzabbau bei unterschiedlicher Temperatur, den Inhibierungs- bzw. Absterbeprozess bei Verringerung der Holzfeuchte unter das pilzspezifische Mindestmass u.a. - Es ergibt sich nicht die Notwendigkeit auf zeitlich eng begrenzte Schwankungen innerhalb des Fermentationssystems im Rahmen der physiologischen Vertraeglichkeit sofort zu reagieren; es ist lediglich der Trend vorerst zu verfolgen. - Weitere, oft schwer erkennbare und nicht quantitativ bestimmbare Einflussgroessen koennen erfasst werden. - Das Modell ist leicht auf den konkreten Anwendungsfall zu spezifizieren und zur Verbesserung der Relevanz mit laufend gewonnenen Daten nachfuehrbar. Mit den beiden Klassifikatoren erhaelt man ein Instrumentarium, das als Grundlage fuer Trendanalysen bei der Solid-State-Fermentation von Holzhackschnitzeln dienen kann. Darauf aufbauend laesst sich fuer den Fermentationstechnologen ein mathematisch gestuetztes Beratungssystem ableiten.