Titel
Blattwasserpotential und Peroxidaseaktivität in Quercus cerris und Quercus pubescens nach einer Inokulation mit Diplodia mutila
Paralleltitel
Leaf Water Potential and Peroxidase activity in Quercus cerris and Quercus pubescens after Inoculation with Diplodia mutila
Verfasser
Erscheinungsjahr
1999
Illustrationen
25 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
5448
Datensatznummer
200069149
Quelle
Abstract
Zehn Jahre alte, im Feld wachsende Quercus cerris- und Quercus pubescens-Bäume wurden mit Diplodia mutila (Teleomorph Botryosphaeria stevensii Shoemaker) inokuliert, umd die Befallssymptomentwicklung über einen Zeitraum von 2 Jahren beobachten zu können. Die Versuche wurden in den Jahren 1991, 1992 und 1993 durchgeführt. Zur gleichen Zeit wurde der Einfluß einer D. mutila-Infektion auf das Wasserpotential sowie die peroxidasaktivität in den Blättern von 2 Jahre alten Sämlingen der gleichen Quercus-Spezies ermittelt, die unter kontrollierten Bedingungen (18h Tag, RH 75%, Temperature 24/15°C Tag/Nacht) wuchsen. Festgestellt werden konnte, daß Quercus pubescens anfälliger als Quercus cerris ist, ein Absterben der Zweige oberhalb des Inokulationspunktes wurde häufig beobachtet. Die sichtbaren Befallssymptome waren deutlich stärker bei Sämlingen als bei den älteren Bäumen. Infizierte Sämlinge hatten ein niedrigeres Blattwasserpotential als gesunde Sämlinge, besonders bei Quercus pubescens drei Wochen nach der Inokulation. 14 und 21 Tage nach der Inokulation war die Peroxidaseaktivität in infizierten Quercus pubescens-Sämlingen erhöht, verglichen mit den Kontrollen (verletzte aber nicht inokulierte sowie weder verletzte noch inokulierte Sämlinge). Änderungen des Blattwasserpotentials und der Peoxidaseaktivität sind bekannte Streßindikatoren, die meßbar sind, bevor Symptome eines Befalls erscheinen. Von daher könnten sie als ein früher Nachweis einer D. mutila-Infektion dienen.