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  • Titel
    Interaktion zwischen Bodenmesofauna und Mikroflora in Freilandmesokosmen : III. Biomasse und Nährstoffumsatz von Bodenmikroorganismen
  • Paralleltitel
    Interaction between soil mesofauna and microflora in outdoor - mesocosms; III. Microbial biomass and nutrients dynamics
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    17 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5393
  • Datensatznummer
    200067864
  • Quelle
  • Abstract
    Der Beitrag der Mesofauna an biogenen Stoffumsetzungen wurde in einem Fichtenforst auf einer silikatischen Braunerde (Irdning/Steiermark) untersucht. Zur Herstellung der Mesokosmen wurden ungestörte Bodenmonolithe tiefgefroren und anschliessend mit Netzen unterschiedlicher Maschenweite ummantelt. Auf diese Weise konnte die Wiederbesiedlung der Mesokosmen durch verschiedene Bodentier-Grössenklassen gesteuert werden. Folgende Varianten wurden angelegt: (1) Mikrobiota, (2) Mikrobiota und Mesofauna, (3) Mikrobiota, Meso- und Makrofauna, (4) Kontrolle. Nach 8-monatiger Versuchsdauer wurden im Juni 1992 Proben der Streuauflage (L+F) und des H-Horizontes entnommen. Zur Charakterisierung der mikrobiellen Biomasse wurden die Substrat-induzierte Respiration (SIR) und der Biomasse-N (CFE-Methode) bestimmt. Die Aktivitäten von Protease, Urease, Arginindeaminase, Cellulase, Xylanase und Beta-Glucosidase sollten wichtige Teilprozesse des C- und N-Stoffwechsels erfassen. Die bodenmikrobiologische Analyse des L/F- Horizontes zeigte, dass sich die SIR und der Ninhydrin-reaktive N zwischen den Ansätzen 1 und 2 nicht unterschied. Die Aktivität der Enzyme des Kohlenstoffkreislaufes (Cellulase, Xylanase und Beta-Glucosidase) wurde ebenfalls nicht verändert. Der Ammoniumgehalt und die Proteaseaktivität wurden jedoch unter dem Einfluss der Mesofauna signifikant (P <0,05) erhöht. Durch multivariate Analysenmethoden konnte zusaetzlich eine Leistungssteigerung der Mikroflora im N-Umsatz aufgezeigt werden. Die statistische Analyse ergab für die mikrobiologischen Parameter des H-Horizontes keine signifikanten Unterschiede zwischen den vier Ansätzen.