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  • Titel
    Totholzerhebung im Rahmen der Hemerobiebewertung in Südtirols Wäldern
  • Paralleltitel
    Investigation of coarse woody debris within an assessment of hemeroby in South Tyrol's forests
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    49 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200067826
  • Quelle
  • Abstract
    Auf den Probepunkten der italienischen Forstinventur ist die Naturnähe der Wälder Südtirols nach dem Konzept der Hemerobiebewertung erhoben worden. Die Wirkung von Holznutzung, Waldweide, Jagdwirtschaft, Tourismus und anderen Waldnutzungen ist anhand nachvollziehbarer Kriterien erhoben worden. Ein Kriterium zur Bewertung des Hemerobiegrads ist dabei die Menge an Totholz auf der Probefläche. Bei den Feldaufnahmen ist die line-intersect Methode für die Bestimmung von Vorrat, Anzahl und Qualitätsmerkmalen des liegenden Totholzes und der Stöcke angewendet worden. In diesem Beitrag werden die Erhebungsmethoden und Bewertungsvorschriften beschrieben sowie Teilergebnisse für einzelne Straten vorgestellt. Auf den 349 Probeflächen zeigen sich ein hoher durchschnittlicher Gesamtvorrat von 21,7 mß/ha Totholz bei einem gleichzeitig hohen Anteil von Totholz mit geringen Dimensionen (<20cm BHD). Für die 35 potenziellen natürlichen Waldgesellschaften konnten Totholzmengen zwischen 41 mß/ha und 6 mß/ha festgestellt werden. Dabei schwanken die Anteile von natürlich und anthropogen bedingtem Totholz stark. Weiters konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Naturnähe und Totholzmenge nachgewiesen werden. Die vorliegenden Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der forstlichen Bewirtschaftung in Südtirol diskutiert.