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  • Titel
    S-Bindungsformen, -Speicherung und -Remobilisierung im Boden
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • ISBN
    3-609-65900-9
  • Standardsignatur
    13584
  • Datensatznummer
    200067546
  • Quelle
  • Abstract
    1. Die Schwefelvorräte der auf den ARINUS-Standorten vorherrschenden Böden sind aufgrund geringer lithogener S-Vorgabe und atmogener S-Zufuhr vergleichsweise niedrig. Beim Podsol Schluchsee dominierten im gesamten Solun organische S-Bindungsformen stark, in der Braunerde Villingen tragen Sorg und Sanorg (v.a. adsorbietes SO4¬®) gleichermaßen zum S-Vorrat bei. 2. Nach wiederholter Ausbringung von insgesamt 510 kg ha®Ü S als (NH4)2SO4, legten die Böden zwischen 43 % (Braunerde) und 61 % (Podsol) des zugeführten Schwefels fest. Im Podsol überwog die Retention als Estersulfat (> 90 % der Gesamtretention). In der Braunerde trug die SO4¬®-Adsorption zu über 60 % der S-Retention bei; außerdem wurden Estersulfate (v.a. im Oberboden) und Al-Hydroxosulfate akkumuliert (jeweils ca. 10 % der S-Retention). 3. Die S-Speicherung in beiden Böden ist bei Rückgang der SO4¬®-Konzentration in der Bodenlösung weitgehend reversibel; innerhalb von 2 Jahren nach der letzten (NH4)2SO4-Gabe hatte der hierbei ausgebrachte Schwefel die obersten 60 cm des Bodens zum Großteil bereits verlassen.