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  • Titel
    Beziehungen zwischen Zuwachs der Fichte und Standort, Witterung, Kronenzustand auf Standortseinheiten der Ostalb
  • Paralleltitel
    Relationship between growth of Norway Spruce and site, weather, and crown condition for local ecosystem types of the Eastalb
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    28 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5235
  • Datensatznummer
    200067542
  • Quelle
  • Abstract
    Die im Titel genannten Beziehungen wurden an über 100jährigen Fichten auf zwei Standortseinheiten der Wuchsbezirksgruppe Nördliche Ostalb untersucht, die sich im Wasser- und Nährstoffhaushalt deutlich unterscheiden ("Frische Mulden und Rinnen" und "Stark saurer Feuersteinlehm"). Es wurden jeweils Kronen erfaßt. Das Untersuchungsmaterial wurde 1986 gewonnen. Die Zusammenhänge zwischen Radialzuwachs und Witterung wurden zunächst nur an den dicht benadelten Fichten geprüft. Auf beiden Standortseinheiten zeigt sich für den Zeitraum 1920 bis 1985 eine weitgehende Gleichläufigkeit des Radialzuwachses bei unterschiedlichem Niveau. Die Zuwachsverläufe stimmen auch mit dem des Landesdurchschnitts in hohem Maße überein, es ergeben sich also ähnliche Reaktionen auf die Einflüsse der Witterung. Die jährlichen Radialzuwächse werden durch ein Regressionsmodell mit Witterungsdaten und dem Radialzuwachs des Vorjahres als Einflußgrößen befriedigend erklärt; die Treffsicherheit ist bei der schlechteren Standortseinheit höher. Unter den Einflußgrößen weisen der Radialzuwachs des Vorjahres und die Niederschläge in den Monaten Mai, Juni und August des laufenden Jahres bei beiden Standortseinheiten hohe Gewichte auf. Der Vergleich der dicht benadelten und verlichteten Kollektive zeigt bei letzteren deutliche Zuwachsminderungen zwischen 1960 ("Frische Mulden und Rinnen") oder 1970 ("Stark saurer Feuersteinlehm") und 1985, die größer sind als im Landesdurchschnitt. Der Einfluß der Witterung auf beide Kollektive wurde mit Hilfe der Hauptkomponentenanalyse geprüft. Dem dicht benadelten Kollektiv kommen hohe Niederschläge mehr zugute als dem verlichteten, das auch durch hohe Temperaturen in der Vegetationszeit stärker belastet wird. Bei feineren Aufgliederungen ergeben sich teilweise Unterschiede zwischen den Standortseinheiten. Die Reaktionen der beiden Kollektive weisen darauf hin, dass es sich um unterschiedlich sensitive Teilpopulationen handeln könnte. Zur eigentlichen Prüfung dieser Hypothese sind aber weitere Untersuchungen notwendig.