Titel
Unbegruendete Kritik der Assoziation Clematidi vitalbae-culti-Pinetum nigrae
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsjahr
1989
Illustrationen
1 Tab., 10 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
7685
Datensatznummer
200067520
Quelle
Abstract
Im Alpenostrand unterscheidet Wendelberger (1963) verschiedene Moeglichkeiten der Schwarzfoehre uzw. 1. Natuerliche Vorkommen als geschlossene Bestaende mit Assoziationscharakter im Verbareitungsoptimum, Gesellschaftsfragmente an extremen Standorten (Felsriegel u.dgl.), Uebergangsbestaende vor allem gegen den umgebenden Laubwald tiefgruendiger Muldenlagen, randliches Eintreten der Schwarzfoehre in andere Gesellschaften infolge der Lichtdurchlaessigkeit und 2. Kuenstliche Bestaende. In unserem Beitrag widmen wir die Aufmerksamkeit nur dem letzten Fall. Die syntaxonomischen Einheiten der Waldkulturen sind unabhaengig davon, ob die Hauptgehoelze heimatlichen, introduierten, apophytischen oder anderen Ursprungs sind. Solche Einheiten werden von autochtonen Gesellschaften abgesondert, vor allem aufgrund floristischer und struktureller Unterschiede des Waldunterwuchses, manchmal auch der Baumschicht wie z.B. Kiefergesellschaften-Kiefernforste, Fichtengesellschaften-Fichtenforste, Tannengesellschaften-Tannenforste, ja sogar kuenstlich "degradierte" Eichen- Pappel-, Erlenforste usw. (z.B. durch starken Tritt, Ueberweidung u. dgl.).