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  • Titel
    Ernährungsphysiologische Reaktionen der Fichte auf unterschiedliche Schwefeldioxidbelastung im Erzgebirge und im Thüringer Wald
  • Paralleltitel
    Nutrition-physiological responses of spruce to different levels of sulphur dioxide stress in the Erzgebirge Mountains and the Thuringian Forest, Germany
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    44 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200067479
  • Quelle
  • Abstract
    In einer Freilandstudie wurden 11 mittelalte Fichtenbestände (Picea abies (L.) Karst) auf vergleichbaren Bodenformen des Thüringer Waldes und Erzgebirges bei unterschiedlichen SO2-Depositionen untersucht. In den Nadeln wurden Gesamtelementgehalte und wasserlösliche Elementgehalte gemssen. Energiedispersive Röntgenmikroanalyse (EDR) in Verbindung mit Kryo-Rasterelektronenmikroskopie (REM) ermöglichte die direkte Bestimmung der Elementgehalte in Mesophyll- und Endodermisvakuolen an gefrorenen Proben. Die chemische Analyse der Elementgehalte der Nadeln ergab, dass der Gehalt an Sulfatschwefel, an organischem Schwefel und an Kalium von der SO2-Belastung der Luft abhängt. Die Bodenparameter hatten keinen signifikanten Einfluss auf den Ernährungsstatus der Fichten. Die EDR-Analysen bestätigen, dass an den SO2-belasteten Standorten des Erzgebirges vor allem Kaliumionen dem Ladungsausgleich der Sulfationen dienen. In geringerem Ausmaß sind Magnesium und bei hohen Gehalten im Boden Mangan an der Neutralisation der bei der oxidativen Entgiftung gebildeten Schwefelsäure beteiligt.