Titel
Neuer Wald für neue Stadt : Begründung und Entwicklung der Forsten von Australiens Hauptstadt
Paralleltitel
New forst for a new city
Verfasser
Erscheinungsjahr
2000
Illustrationen
15 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
2754
Datensatznummer
200067365
Quelle
Abstract
Nach Gründung des Commonwealth of Australia zum 1.1.1901 wurde im Jahre 1909 der neue Sitz der Bundeshauptstadt Canberra festgelegt. Danach wurde sie von 1913 bis 1927 (dem Jahr des Umzuges der Regierung nach Canberra) nach der Plänen von W. Burley-Griffin erbaut. Gleichzeitig begann 1913 unter dem ersten Stadtförster T.C.G. Weston, in verstärktem Maße ab 1926, der Aufbau eines Kiefernplantagenwaldes. Hierbei wuren auf devastiertem ehemaligen Weideland und in zerstörtem Buschwald innerhalb des "Australian Capital Territory" (ACT) rund um Canberra Pinus radiata-Bestände begründet. Von der 235,842 ha großen ACT-Fläche gehört etwa die Hälfte zum Namagdi-Nationalpark, der die Eukalyptusnaturwälder in der Bergregion schützt. Der heute 16.000 ha große Kiefernplantagenwald dient im Gegensatz zu den meisten Plantagenwälder vielfältigen Aufgaben. Neben den Nutzfunktionen, vor allem die Holzproduktion und dem Geldertrag, erfüllt er zahlreiche Schutz- und Erholungsfunktionen sowie Sonderfunktionen (z.B. Förderung des Landschaftsbildes, Erhaltung vorhandener Laubholzreste als Wildhabitat, Anlage und Unterhaltung von Arboreten und wissenschaftlichen Versuchsflächen, Sicherung und Pflege von Kultur- und Naturdenkmalen). Eingehend werden Begründung, Pflege und Ernte der Kiefernbestände beschrieben und Schwierigkeiten bei der Abstimmung der unterschiedlichen Anforderungen an den Wald dargestellt.