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  • Titel
    Zusatzbelastung einer industriellen Emissionsquelle zur Gesamtbelastung eines geographischen Raums
  • Paralleltitel
    Additional load of air pollution and deposition rates caused by industrial airborne emissions
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    13 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7126
  • Datensatznummer
    200067151
  • Quelle
  • Abstract
    Die Bestimmung von Immissionsbelastungen in einem Untersuchungsgebiet kann über Ausbreitungsberechnungen, Biomonitoring-Untersuchungen oder Immissionsmessungen erfolgen. Anhand von Emissionsdaten einer Industrieanlage wurden mittels Ausbreitungsrechnungen die atmosphärischen und depositorischen Immissionskonzentrationen bestimmt und in Bezug zu typischen Hintergrundkonzentrationen gesetzt. Für die meisten der relevanten Immissionskomponenten lag die berechnete Zusatzbelastung bezogen auf Reinluftgebiete bei weit unter einem Prozent für die Abgaskomponenten NOx, Quecksilber, PCDD/F und Nickel bei ca. 1 bis 5 %. Unter Annahme konstanter Depositionsraten, bezogen auf die Referenz- bzw. Vorsorgewerte der Bundes-Bodenschutz und Altlastenverordnung (BBodSchV), werden hypothetische Zeiträume von 10 000 und 70 Mio. Jahren berechnet, bis relevante Konzentrationsgrenzwerte gemäß BBodSchV erreicht werden. Ein anlagenbezogener Wirkungsbezug lässt sich demnach bei Anlagen mit modernen Abgasreinigungsanlagen und somit niedrigen Emissionen nur in Einzelfällen führen.