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  • Titel
    Entwicklung der Wasser- und Stoffflüsse von Eichenökosystemen auf quartären Kippsubstraten des Lausitzer Braunkohlenreviers
  • Paralleltitel
    Water and matter flow dynamics of oak ecosystems on quaternary mine soils in the Lusatian lignite mining district
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7868
  • Datensatznummer
    200067128
  • Quelle
  • Abstract
    Aus einer dreigliedrigen Roteichen-Chronosequenz (Q. rubra L.: zwei, 21 und 63 Jahre) auf quartären Kuppsanden wird die Entwicklung der ökosystemaren Wasser- und Stoffflüsse abgeleitet und mit den Ergebnissen eines unverritzten Referenzstandortes des Tagebauumlands (Q. rubra L., 41 Jahre) verglichen. Binnen 20 Jahren nach Bestandesbegründung fällt die Tiefensickerung von 40 % des Freilandniederschlags auf 20 % ab und beträgt nach weiteren 40 Jahren lediglich 3 % des Niederschlagsdargebots. In den beiden älteren Beständen erreicht die Evapotranspiration unabhängig des Alters knapp 70 % des Niederschlags. Hier differenzieren Niederschlagshöhe und Interzeption die Bodenwasserflüsse. Im Verlauf der Ökosystementwicklung reduzieren sich die anfänglich vergleichsweise hohen Basenausträge der Kippstandorte (Ca, Mg, K, Na), was in erster Linie durch die rückläufige Sickerung bedingt ist. Im Gegensatz zur jüngsten Fläche stellen die älteren Systeme eine nahezu vollständige Senke für NH4-N, NO3-N, PO4-P und K dar.