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  • Titel
    Grünbrücke Loterbuck A 4.2.9: Eine Erfolgskontrolle nach drei Jahren
  • Paralleltitel
    Fauna Overbridge Loterbuck A 4.2.9: Success Control after a Period of Three Years = Passage à faune Loterbuck A 4.2.9: une analyse de la situation après trois ans
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    4 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200066940
  • Quelle
  • Abstract
    Der Ausbau des Verkehrsnetzes, insbesondere auch der Bau von Autobahnen, hat die Lebensräume von Wildtieren in den letzten Jahrzehnten immer mehr verkleinert und zerstückelt. Mit geeigneten Massnahmen bei der Linienführung und am Bau können diese negativen Auswirkungen jedoch minimiert werden. Eine Möglichkeit dafür sind Grünbrücken, d.h. begrünte Überdeckungen der Strassen. Bei diesen Bauwerken ist es sehr wichtig, dass sie nach den Bedürfnissen der späteren Benutzer, den verschiedenen Wildtierarten, geplant und angelegt werden. Der vorliegende Bericht untersucht den Erfolg einer solchen Grünbrücke. Es handelt sich um den Loterbuck an der A 4.2.9 bei Henggart im Kanton Zürich. Untersucht wurde, welche Wildtierarten die Brücke nutzen und wie stark der Übergang frequentiert ist. Dazu wurden lokale und ortkundige Fachpersonen befragt und Spuren von Ort aufgenommen. Anhand von fünf Kriterien (Wildarten, Positionierung und Anzahl Übergänge in der Umgebung, Dimensionierung und Gestaltung des einzelnen Überganges) wurden Befragung und Spurenaufnahme ausgewertet. Der Loterbuck wird von allen grösseren Wildtieren benutzt, die in der Gegend vorkommen. Vor allem die eindrücklichen Verbiss- und Fegespuren durch das Reh zeigen, dass die Grünbrücke nicht nur als Übergang, sondern sogar als Lebensraum akzeptiert worden ist.