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  • Titel
    Le Pic tridactyle (Picoides tridactylus): un indicateur de la qualité écologique de l'écosystème forestier du Pays-d'Enhaut (Préalpes suisses)
  • Paralleltitel
    Der Dreizehenspecht (Picoides tridactylus): ein Indikator ökologischer Waldqualität des Waldökosystems im Pays-d'Enhaut (Waadtländer Voralpen, Schweiz) = The Three-Toed Woodpecker (Picoides tridactylus): An Indicator of Ecological Quality in the Forest Ecosystem of the Pays-d'Enhaut Region (Swiss Prealps)
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    36 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200066933
  • Quelle
  • Abstract
    Diese Untersuchung ist ein Versuch, die ökologische Waldqualität zu beurteilen. Dazu wurde der Totholzspezialist Dreizehenspecht (Picoides tridactylus) als Indikatorart, gewählt und Totholz quantitativ und qualitativ erfasst. Zusätzlich wurde die Waldstruktur analysiert. Das Untersuchungsgebiet befindet sich im Pays-d'Enhaut, wo diese Spechtart erst vor zehn Jahren zum ersten Mal festgestellt wurde. Es umfasst fünf Fichten-Bergwälder mit und drei ohne Dreizehenspecht-Beobachtungen. Die Resultate lassen vermuten, dass das Erscheinen der Spechtpopulation eine Folge der 40-jährigen Unternutzung der Wälder seit dem 2. Weltkrieg ist. Die Totholzvolumen sind vergleichbar mit denen ungenutzteer Wälder Europas. Tote stehende Bäume mit einem BHD über 30 cm, kürzlich abgestorbene Bäume, sowie eine lockere Waldstruktur sind ausschlaggebend für die Präsenz des Dreizehenspechtes. Verschiedene Management-Empfehlungen werden gegeben. Oberhalb 1400 m gelegene Wälder könnten als Waldreservate gelten. In bewirtschafteten Wäldern unterhalb 1400 m sollten alle Bäume mit Spechtspuren, sowie alle mindestens 30 cm BHD dicken toten Bäume belassen werden. Wir folgern aus der Untersuchung, dass der Dreizehenspecht eine geeignete Indikatorart für Fichten-Bergwälder mit hoher ökologischer Waldqualität ist.