Titel
Parazitski Kompleks Borova Cetnjaka (Thaumetopoea pityocampa Schiff.) na Podrucju Uprave Suma Split
Paralleltitel
Parasitenkomplex des Pinienprozessionsspinners (Thaumetopoea pityocampa Schiff.) auf dem Gebiet der Forstverwaltung Split
Verfasser
Erscheinungsjahr
2000
Illustrationen
11 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
2963
Datensatznummer
200066554
Quelle
Abstract
Die Kiefernwälder des Adriagebiets sind regelmässig ein Befallobjekt der Waldschädlingen, zwischen denen, als Nadelfresser, der Pinienprozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa Schiff.) einen besonderen Platz einnimmt. Gradationen des Pinienprozessionsspinners können unter bestimmten Umständen und Zeiträumen die Gesamtwerten der Küstenwälder bedeutend reduzieren. Direkte schädliche Wirkungen des Pinienprozessionsspinners manifestieren sich sowohl im Substanzzunahmeverlust und im Stören des ästhetischen Landschaftsbildes als auch in der Hautekzemerscheinung, von den Härchen, die in die Erde auf Einpuppen gehende Larven hinterlassen, verursacht. Das Ziel unserer Forschungen war, die Erkenntnisse über die Bedeutung einzelner Arten des Parasitenkomplexes für eine Massenvermehrung des Pinienprozessionsspinners auf einem kleineren Teil seines Areals auf unserer Küste, zu vervollständigen. Die Feldforschungen sind in den Kiefernkulturen auf dem Gebiet der Forstverwaltung Split ausgeführt worden, wo die Versuchsflächenmethode angewendet worden ist. Auf den Versuchsflächen Trogir, Klis und Omis sind in der Zeit von 1995-1996, alle Entwicklungsstadien des Pinienprozessionsspinners eingesammelt worden, und es wurde die Intensität seines Befalles registriert. Durch Laborforschungen ist sowohl die Determinierung der Parasitenarten und ihrer Individuenanzahl, als auch das Registrieren des Schmetterlings-, Raupen- und Parasitenausschlüpfens durchgeführt worden. Unter registrierten Parasiten des Pinienprozessionsspinners sind folgende Arten determiniert worden: 1. Eierparasiten: Tetrastichus servadeii Dom., Ooencyrtus pitocampae Mercet. und Anastatus bifarciatus Fonsc.; 2. Raupen- und Puppenparasiten: Compsilura concinnata Meig. und Phryxe caudata Rond.; 3. Puppenparasiten: Villa brunnea Beck., Coelichneumon rudis Fonsc. und Conomorium patulum Walk.; 4. Hyperparasiten: Hemipentes morio L. Um die Schäden von Pinienprozessionsspinnern rechtzeitig zu verhindern ist es notwendig die Kontrolle seiner Individuenanzahl regelmässig durchzuführen. Die Feststellung der Populationsdichte ist durch das Anzählen der Winternester auf obengenannten Versuchsflächen durchgeführt worden. Nach gefundenen Werte ist eine Gradationskurve konstruiert worden, nach der der Individuenanzahlhöhepunkt des Pinienprozessionsspinners im Jahr 1996 angemerkt worden ist.