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  • Titel
    Zur Identitätskontrolle von forstlichem Vermehrungsgut und gesetzlich vorgeschriebener Mindestanzahl von Saatgutbäumen am Beispiel der Europäischen Lärche
  • Paralleltitel
    Considerations in view of identity control of forest reproductive material and minimum number of seed trees required by law as exemplarily described in European larch
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1998
  • Illustrationen
    34 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200066493
  • Quelle
  • Abstract
    Die Forderung einer forstlichen Nachhaltswirtschaft ist ohne die Erhaltung einer hohen genetischen Diversität in Waldbeständen nicht möglich. Die Bestandesbegründung hat darauf einen wesentlichen Einfluß. Aus genetischer Sicht sind dabei besonders driftabhängige Prozesse von großer Relevanz. Daher wird bei in Verkehr gebrachtem, forstlichem Vermehrungsgut vom österreichischen Gesetzgeber vorgesehen, eine bestimmte Mindesanzahl von Bäumen bei der Saatgutgewinnung zu beernten. In der vorliegenden Arbeit werden daher zwei Aspekte näher untersucht. 1. Am Beispiel einer Lärchenklonsamenplantage wird das an der Forstlichen Bundesversuchsanstalt praktizierte Kontrollverfahren beschrieben und gezeigt, daß eine effektive Kontrolle der gesetzlichen Vorschriften über die zu beerntenden Bäume bei der Saatguternte möglich ist. 2. Anhand der empirisch ermittelten genetischen Strukturen eines Lärchenbestandes im Wienerwald wird das Simulationsmodell ECOGENE benutzt, um den Einfluß verschiedener Beerntungsverfahren (unterschiedliche Anzahl von beernteten Bäumen, gruppen- bzw. nichtgruppenweise Beerntung) unter verschiedenen Szenarien von Bestandesdaten (Variation der Paarungsparameter, Windsystem) zu simulieren. Es wird gezeigt, daß die vom Gesetzgeber geforderte Mindesanzahl an zu beerntenden Bäumen aus forstgenetischer Sicht sinnvoll und daher auch aus diesem Grund einzuhalten ist.