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  • Titel
    Historische Waldumbauversuche mit Rotbuche in Form der "Grünen Augen" im Thüringer Forstamt Hummelshain: Entstehungsgeschichte und aktuelle Bedeutung
  • Paralleltitel
    Historical forest restoration activities with Fagus sylvatica ("green eyes") in the Hummelshain Forest District: Establishment and current importance
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2001
  • Illustrationen
    30 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    638
  • Datensatznummer
    200066189
  • Quelle
  • Abstract
    Laubholz hatte im Forstamt Hummelshain, Wuchsbezirk "Ostthüringischer Buntsandstein", vor Beginn der intensiven Waldbewirtschaftung am Ende des 18. Jahrhunderts mit rund 15 % einen deutlich höheren Anteil als heute (rund 3 %). Obwohl der Anteil der Rotbuche dabei nicht mehr genau zu quantifizieren ist, so kann auf Basis forsthistorischer Daten von einem bedeutenden Flächenanteil dieser Baumart ausgegangen werden. Wesentliche Gründe für den starken Rückgang des Laubholzes im 19. Jahrhundert waren der Übergang vom Plenter- zum Kahlschlagbetrieb, die leichtere künstliche Verjüngung des Nadelholzes auf den Blößen, die schwierige Naturverjüngung der Rotbuche durch Frost, Bodenverdichtung und Wild sowie höhere wirtschaftliche Erträge beim Nadelholz. Zumindest seit Beginn des letzten Jahrhunderts wurde die Wiedereinbringung der Rotbuche sehr intensiv erörtert und auch in die forstliche Praxis umgesetzt. So erfolgten auch im Thüringer Forstamt Hummelshain zwischen 1932 und 1944 gruppen- und horstweise Pflanzungen von Rotbuche in Nadelholzbeständen, die neben waldbaulichen Zielen vor allem eine Bodenverbesserung anstrebten. Anhand älterer und rezenter Daten dieser sog. "Grünen Augen" wird ein Überblick über deren Entstehungsgeschichte, Angaben zur aktuellen Verteilung nach Bestandestyp, Klimastufen und Bodentypen gegeben und deren Bedeutung für den Waldumbau erörtert.