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  • Titel
    Gefüge/Morphologie
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    2000
  • Illustrationen
    70 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    13700
  • Datensatznummer
    200065699
  • Quelle
  • Abstract
    Das Gefüge von Böden innerhalb einer Klimazone ist das Ergebnis des Zusammenwirkens von vorherrschender Bodenart und chemischen und physikalischen Bodenentwicklungsprozessen, z.B. Quellung-Schrumpfung, das als Gefügemorphologie bezeichnet wird. Die vorgefundene Gefügemorphologie stellt jedoch meist keinen konstanten Zustand dar, weder auf den drei Hauptbetrachtungsebenen Makroskala, Mesoskala und Mikroskala noch zwischen den drei Hauptgefügetypen Einzelkorn-, Kohärent- und Aggregatgefüge auf der Ebene der Makroskala. Dies gilt auch, wenn die bodengenetische Endphase erreicht ist, weil der Mensch in unterschiedlicher Weise und Intensität in Böden eingreift, um sie selbst und/oder das unter ihnen liegende geologische Substrat zu nutzen. Das bedeutet, dass es einerseits immer auch Übergänge zwischen vorschiedenen Gefügeformen gibt und dass andererseits die Betrachtung des Gefüges und seines Erscheinungsbildes nicht nur auf einer Ebene beschränkt sein darf. Drittens unterliegt das Gefüge und seine Morphologie auf jeder Betrachungsebene einer zeitlichen, aber unterschiedlich schnellen Veränderung infolge interner und externer Einwirkungen. Trotzdem lassen sich typische Gefügemorphen beschreibend unterscheiden und deuten.