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  • Titel
    Aufnahme und Verbleib von leichtfluechtigen Chlorkohlenwasserstoffen und Trichloressigsaeure : Erste Untersuchungsergebnisse zu Fichtennadeln am Christlumprofil
  • Paralleltitel
    Uptake and Fate of Volatile Chlorinated Hydrocarbons and Trichloroacetic Acid
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1994
  • Illustrationen
    29 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5275
  • Datensatznummer
    200065509
  • Quelle
  • Abstract
    Die im Christlum-Profil gefundenen Konzentrationen von leichtfluechtigen Chlorkohlenwasserstoffen (LCKW) in den Fichtennadeln entsprechen den in Berlin zeitgleich gemessenen Gehalten in Kiefern (Maerz 1992). Dagegen liegen die Trichloressigsaeuregehalte (TCA) in Achenkirch deutlich niedriger. Wie auch in den Kiefernadeln sind die LCKW-Gehalte in dieser Jahreszeit haeufig im juengsten, die TCA-Gehalte hingegen im aeltesten der untersuchten Nadeljahrgaenge am hoechsten (1.-3. Nadeljahrgang). Im Hoehenprofil weisen die LCKW maximale Anreicherungen bei 1050m auf (Flaeche 5). Gleichzeitig hat das Entgiftungsenzym Glutathion S-Transferase (GST), mit Ausnahme des 3. Nadeljahrganges, die geringste Aktivitaet in dieser Hoehe. Es gibt Zusammenhaenge zwischen den Konzentrationen der LCKW und TCA und der GST-Aktivitaet; neben einem Hoehenprofil deuten sich Beziehungen mit dem Nadelalter an. Aufgrund der geringen Probenzahl sind diese Ergebnisse jedoch als vorlaeufig zu betrachten; weitere Untersuchungen mit groesserem Stichprobenumfang sollten zu statistisch gesicherten Aussagen fuehren.