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  • Titel
    Entwicklung eines Buchenwaldes auf der Insel Vilm bei Rügen
  • Paralleltitel
    Development of a Beech Forest on the Island of Vilm near Rügen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1999
  • Illustrationen
    14 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    2754
  • Datensatznummer
    200065485
  • Quelle
  • Abstract
    Auf der Insel Vilm bei Rügen stockt ein Buchennaturwald, welcher sich zur Zeit in der Zerfallsphase befindet. Durch den Vergleich von geschichtlichen Quellen und Jahrringanalysen wird der Versuch gemacht, die Entwicklungsgeschichte und die Dynamik des Bestandes aufzuzeigen. Der ursprüngliche Wald auf der Insel wurde in den Jahren 1527-1537 bis auf 60 Hegebäume vollständig genutzt, bildete sich durch spontane Ansamung aber rasch neu. Der heutige Buchenmischwald stellt die 2. Generation nach diesem grlßen Eingriff dar. In ihn wurde zu keiner Zeit geplant forstlich eingegriffen, vereinzelt sind ungeregelte Brennholznutzungen aber wahrscheinlich. Eine starke Beeinträchtigung durch Viehweide und zeitweise durch Tourismus ist dagegen bekannt. Durch Jahrringanalysen konnte nachgewiesen werden, daß die meisten Buchen etwa zwischen 1765 und 1795 gekeimt waren. Das mittlere Alter des Bestandes beträgt 213 Jahre. Seine Entstehung verdankt er einer Naturverjüngung, die teilweise noch unter dem dichten Schirm des Vorbestandes, teils bei dessen Zusammenbruch auf rasch größer werdenden Lücken entstand. In der Verjüngung dominierte die Buche von Beginn an, als Mischbaumarten traten Eiche, Ahorn, Ulme und Hainbuche auf.