Titel
Die Verwendung der Markov-Ketten zur Prognose der Fichtenbeschädigung durch Immissionsbelastung
Verfasser
Erscheinungsjahr
1995
Illustrationen
8 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
7409
Datensatznummer
200065287
Quelle
Abstract
Aufgrund der Ergebnisse anderer Autoren (Smaltschinski 1986) kann es bei der Prognostizierung des Gesundheitszustandes der Bestände unter Immissionsbelastung mit der Anwendung der Markov-Ketten gerechnet werden. Die Verzögerung der Dynamik des Nadelverlustes und der Mortalität der Fichte auf der DVF-4, die sich durch gut benadelte, lange Baumkronen auszeichnet kann für bedeutsam gehalten werden. Es ist selbstverständlich, dass ein solcher Zustand nicht durch eine radikale Verkleinerung der Schattenstufe im fortgeschrittenen Alter, sondern nur durch eine intensive Pflege seit den ersten Wuchsphasen zu erreichen ist. Eine Ausnutzung dieses Erkenntnisses sieht man im Waldbau immissionsbelasteter Fichten- bzw. Fichten-Tannenbestände, insbesondere ihrer jüngeren Wuchsphasen (Dickung, Stangenholz, schwaches Stammholz) mit der Absicht, möglichst lange Baumkronen zu erreichen. Solchermassen gepflegte Bestände können in die Erneuerungsphase als gut vorbereitet für die generative Verjüngung übergehen, mit dem Ziel, die autochthonen Populationen zu erhalten.