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  • Titel
    Chlorophyllfluoreszenz als Indikator der mit der Seehoehe zunehmenden Stressbelastung von Fichtennadeln
  • Paralleltitel
    Chlorophyll Fluorescence as a Tool to Detect Altitude-dependent Stress in Spruce Needles
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Illustrationen
    18 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    5275
  • Datensatznummer
    200065082
  • Quelle
  • Abstract
    Sowohl natuerliche als auch anthropogen bedingte Stressfaktoren beeintraechtigen die Photosynthese, und damit Wachstum und Entwicklung, in oft betraechtlichem Ausmass. Bestimmungen der photochemischen Kapazitaet durch Messungen der Chlorophyll-a-Fluoreszenz ermoeglichen es, bereits geringe temporaere Stoerungen im Photosynthesegeschehen zu erfassen. Mit Hilfe tragbarer Fluorimeter lassen sich Fluoreszenzdaten gewinnen, die es erlauben temporaeren Kurzzeitstress, temporaeren Langzeitstress und permanenten Stress voneinander zu unterscheiden. Eine Standardisierung der Probenwerbung und des Messablaufes sowie die Mehrfachmessung nach verschiedenen Erholungsphasen erlauben einen kleinen Stichprobenumfang fuer Bestandesuntersuchungen. Unter Einbeziehung der entsprechenden Zusatzinformationen ueber Klimaverlauf und Luftschadstoffe konnte auch eine Interpretationshilfe fuer die gewonnenen Fluoreszenzdaten erarbeitet werden. So wurden bei den Probebaeumen (Picea abies (L.) Karst.) im 'Hoehenprofil Zillertal' durch die natuerlichen klimatischen Stressfaktoren als Folge ihrer jahreszeitlichen Veraenderungen deutliche Schwankungen in der photochemischen Kapazitaet (Fv/Fm) induziert. Besonders die Kombination von Temperaturen um den Gefrierpunkt mit hoeherer Einstrahlung fuehrte zum Phaenomen des 'Photochilling', das photoinhibitorisch die Photosynthesekapazitaet drastisch senkte. Mit steigender Hoehenlage der Standorte kam es aufgrund extremer werdender Klimabedingungen zu einer vermehrten Ausbildung von permanentem Stress. Entsprechend der Veraenderung in der Grundfluoreszenz (Fo) liess sich an allen hoeheren Standorten ein Einfluss von Ozon nachweisen, wobei dieser additive Stressor nur bei hohem Gesamtstressniveau Wirkung zeigen duerfte.