Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Tieftektonik der Erde und die Verbreitung der Wälder
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1992
  • Illustrationen
    12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7409
  • Datensatznummer
    200064959
  • Quelle
  • Abstract
    Die Koinzidenzbeziehungen der natürlichen Verbreitung der Baumarten zum Beispiel Buche und Eiche auf die mit den tektonischen Tiefdislokationen demarkierten Regionalblöcke im Westkarpaten-Gebirge wurden schon eindeutig nachgewiesen. Von der 750km langen Grenze deren Verbreitung weisen 610km, das heisst mehr als 80%, eine intime oder globale Beziehung zu den tektonischen Tiefdislokationen auf. Nach der Orientierungsvermessung der Koinzidenzgrenzen auf allen Kontinenten wurde ermittelt, dass ca. 75% der Grenzen verschiedene Stufen der direkten Beziehung zu den tektonischen Tiefdislokationen, bzw. Demarkationen der tektonischen Bloecke und Teilmikroblöcke aufweisen. Auf jedem Kontinent gibt es klassische Beispiele dieser Beziehung. In Afrika ist es zum Beispiel die scharfe Beendigung der Tropenwälder auf dem ostafrikanischen Kontinentalrift. Auf der Indischen Halbinsel beendigen scharf die tropische Feuchtwälder im Norden auf der Norman-Son-tektonischen Tiefzone der O-W-Richtung. Kenntnis der obengenannten Beziehung ist von weitragender Bedeutung für die Praxis, vor allem in globaler ökologischer Auffassung, zum Beispiel in der Widerstandsfähigkeit der Vegetationstypen gegenüber verschiedenen anthropisch negativen Einflüssen und bei manchen weiteren Aspekten der Bildung und Entwicklung der Wälder.