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  • Titel
    Erkenntnisse zur Produktion des Austern-Seitlings (Pleurotus ostreatus (Jacq. ex Fr.) Kummer auf Holzklötzen
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    7 Abb., 5 Tab., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    7409
  • Datensatznummer
    200064725
  • Quelle
  • Abstract
    Die Ergebnisse unserer Untersuchungen weisen eindeutig nach, dass von den beobachteten Holzarten die Buche und die Aspe am besten geeignet sind. Am wenigsten war die Erle geeignet. Ausserordentlich grossen Einfluss auf die Produktion des Austern-Seitlings unter Feldbedingungen hatten die klimatischen Verhältnisse, vor allem die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Die Lufttemperatur erwies sich für das Pilzwachstum als entscheidende Komponente. Im Frühjahr begann die Fruktifikation mit dem Anstieg der durchschnittlichen Tagestemperaturen auf +10 Grad Celsius, im Herbst mit dem Absinken auf diesen Wert. Ein Pilzwachstum war bis zu einem Absinken der Temperatur unter +20 Grad Celsius zu verzeichnen. der grösste Anteil des Austern-Seitlings am Gewicht des Holzklotzes wurde an Buchenklötzen im Jahr 1984 mit 4.61%, im Jahr 1985 mit 5.71%, im Jahr 1986 8.18% (Aspenklötze) und im Jahr 1987 mit 13.42% verzeichnet. An 110 infizierten Holzklötzen wurde im Zeitraum von 1984-1987 94.47 kg Pilze produziert. Am besten wuchsen die Pilze im Herbst (86% der Ernte), auf das Frühjahr entfallen 13% der Ernte, im Sommer wurden nur vereinzelte Exemplare produziert. Wachstmsunterschiede in Abhängigkeit von der Temperatur konnten zwischen zwei Stämmen des Austern-Seitlings (003 und 139) nicht beobachtet werden. In den ersten Jahren des Wachstums war die Produktion des Stammes 003 höher, später war diese bei beiden Stämmen ähnlich.