Titel
Neue Erkenntnisse zur Bekämpfung des Waldmaikäfers (Melolontha hippocastani F.) : 50 [Fünfzig] Jahre Institut für Pflanzenschutz im Forst der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft
Paralleltitel
New findings to cockchafer (Melolontha hippocastani F.) control
Verfasser
Erscheinungsjahr
2000
Illustrationen
10 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
4699
Datensatznummer
200064423
Quelle
Abstract
Seit Mitte der 70er Jahre steigen die Populationen des Waldmaikäfers (Melolontha hippocastani F.) in der nordbadischen und südpfälzischen Rheinebene an. Vielerorts wurde gleichzeitig eine beträchtliche Zunahme der Engerlingschäden an den Waldverjüngungen registriert. Es werden die seit dieser Zeit durchgeführten Bekämpfungsversuche kurz beschrieben und bewertet. Von 1996 an wurde von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg eine neue integrierte Strategie entwickelt, der das Verhalten der adulten Käfer zugrunde liegt, sich auf besonders attraktiven Waldflächen, vor allem auf jüngeren Roteichen- und Eichenbeständen, zum Reifefraß zu aggregieren. Diese Flächen, die meist nicht mehr als ca. 10 % des jeweiligen Befallsgebiets umfassen, können mit einem Insektizid mit Kontakt- bzw. Fraßwirkung behandelt werden. Praxisversuche im Raum Mannheim in den Jahren 1997 und 1998 zeigten bereits ermutigende Befunde bezüglich der Wirksamkeit der Strategie. Diese müssen aber noch durch weitere Versuche gestützt werden. Dabei sind die geeigneten Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Anwendung der Strategie möglichst genau zu analysieren und zu definieren.